Prostitution Verbot bald schon Realität

Wie sehr wurde Deutschland nach 2002 gelobt, als es die Prostitution für legal erklärte. Viele Länder blickten hoffnungsvoll auf uns. Nicht zuletzt deshalb, weil die ungeliebten Zuhälter verschwanden, kriminelle Strukturen sich auflösten und die Frauen ohne Gewalt und Zwang freiwillig der Prostitution nachgehen konnten. Heute leben die Frauen in einer beinahe sicheren Welt. Dabei ist es nicht maßgeblich, ob sich die Damen für den Escort oder zum Beispiel das Bordell entscheiden. Sie können es, weil sie es wollen,- Lust dazu haben. Es gibt keine Personen, von denen die jungen Frauen in die Prostitution gezwungen werden. Und die Damen können auch einfach reinschnuppern. Passt oder gefällt es nicht, hören sie auf. Vor 2002 war das undenkbar. Für viele ist daher die Prostitution mittlerweile auch ein Ansatz, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Seitdem alles legal ist, findet der käufliche Sex in einem praktisch harmonischen und sauberen Umfeld statt. Es geht heute nur noch um das Eine: Lust, mit allen Sinnen ausleben. Für Männer bedeutete das schon immer, sind in die Hände der Frauen ohne Reue und Scham begeben zu können. Für die Damen war das erst seit 2002 möglich. Doch alles das könnte sich bald ändern.

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Prostitution könnte wieder verboten werden

Einige Interessengruppen und Politiker drängen schon seit einiger Zeit darauf, die Prostitution erneut zu verbieten. Auch von außen aus einigen EU Ländern erfolgt Druck. Immerhin gehören wir zu den wenigen Ländern der Welt, die eine völlig liberale Prostitution anbieten. Während andere Länder in Kriminalität und Vergewaltigungen versinken, fallen bei uns diese Zahlen (zumindest im Bereich der Prostitution)immer weiter nach unten. Diskutiert wird daher ein Verbot, wie es in Schweden schon seit einigen Jahren besteht. So ist dort seit 2009 die Prostitution verboten. Viele Frauen arbeiten in dem Land bereits seit ihrer Kindheit in der Prostitution. Nun werden die Norweger bestraft, wenn sie zu einer Nutte gehen. Die Strafe liegt bei 3.000 Euro. Die Polizei verschickt die Strafbriefe dann direkt in die Firma oder nach Hause. Auch in Schweden lässt sich ein gleiches Bild erkennen. Dort wird die Strafe aber einkommensabhängig (mindestens 1.000 Euro) erhoben, wenn Männer eine Dame aus der Prostitution buchen. Die Nutten selbst können nicht belangt werden. Eine ähnliche Überlegung wird auch für Deutschland durchgespielt. Nur die Schweiz ist liberaler. Dort ist Prostitution erlaubt und bleibt straffrei. Frauen können bereits ab 16 Jahren dem Gewerbe nachgehen. Ist die Frau jedoch unter 16 Jahre, wird der Kunde bestraft.

Prostitution Verbot und die Folgen

Auch in Frankreich ist es identisch. Der Kunde wird seit Neustem bestraft. Die Folgen sind dramatisch. Zu einem für die Gesellschaft. Ist Prostitution in der Art verboten, das Kunden zur Rechenschaft gezogen werden, steigen automatisch die Vergewaltigungszahlen (in Frankreich um ein vielfaches höher als in Deutschland!). Zum anderen leiden die Frauen in der Prostitution. Sie werden erneut gesellschaftlich ausgegrenzt. Kriminelle Organisationen entwickeln sich. Der Frauenhandel boomt. In Frankreich wird die Prostitution häufig über Rumänen abgewickelt. Die Damen in der Prostitution werden misshandelt, geschlagen, vergewaltigt und nach Belieben verkauft. Zustände, die wir in Deutschland bisher NICHT kennen. Auch in Norwegen und Schweden haben Rumänen und Russen das sagen. So wird die Buchung direkt über das Internet und per Telefon abgewickelt. Für die Frauen wäre das Verbot der Prostitution eine wahre Horrorvorstellung. Für unsere Gesellschaft ebenso. Kriminelle Zuständen mit einem völlig neuen Gewaltpotenzial würden sich entwickeln. Die Polizei wäre machtlos.

Ein Verbot würde aber auch bedeuten, dass die Polizei auf Jagd nach Kunden in der Prostitution gehen müsste. Woher sollte das Personal kommen, wer soll das bezahlen? Alles Fragen, Probleme und Punkte, die unserer Politiker nicht bedenken. Lieber sollen ein paar Frauen mehr vergewaltigt und misshandelt werden, damit das eigene Ziel erreicht werden kann … Frankreich und Co. scheinen nicht als warnendes Beispiel zu dienen.

Viele Punkte zu beachten

Schon heute haben die Clubs und Escort Agenturen viele Punkte beim laufenden Betrieb zu beachten. So gibt es zum Beispiel immer wieder Probleme, wenn die Werbung für einen FKK Club zu detailliert ausfällt. Auch das gibt es bei der Prostitution zu beachten. FKK Clubs und Agenturen, die detaillierte Leistungsbeschreibungen und Preise mitangeben, verstoßen gegen das Gesetz. Dieses wurde schon im Jahre 2008 durch das OLG Zweibrücken festgestellt (Az. 1 Ss 178/07). Teilweise werden in solchen Fällen Geldbußen von mehreren Hundert Euro ausgesprochen. Zwar habe sich die Gesetzeslage im Bereich der Prostitution seit 2002 deutlich verbessert, aber vielfach kollidieren diese Regeln immer wieder gegen den Kinder- und Jugendschutz.
Es zeigt sich also, das der laufende Betrieb eines FKK-Clubs auch immer eine Gradwanderung bei den gesetzlichen Regeln bedeutet. Die aktuelle Diskussion um eine weitergehende Einschränkung oder auch ein direktes Verbot hinterlassen viele Spuren und vor allem Verunsicherungen. Betroffen sind vor allem die Frauen in der Prostitution, die dieses direkt zu spüren bekommen.


Neue Regelungen ab 2017

Ab 2017 treten die neuen Änderungen zum Prostitutionsgesetz in Kraft. Diese haben sowohl Auswirkungen auf die Kunden, die Betreiber als auch auf die Frauen. Betreiber müssen sich künftig einer Zuverlässigkeitsprüfung unterziehen. Vorstrafen und Steuerrückstände können zu einem Entsagen der Lizenz führen. Kunden müssen sich künftig damit arrangieren, dass eine Kondompflicht besteht.

Kondompflicht in der Prostitution

Bayern gilt hier als Vorbild. Schon seit vielen Jahren regelt die Hygieneordnung eine Kondompflicht in der käuflichen Liebe. So auch beim oralen Vergnügen. Ab 2017 gilt die umstrittene Kondompflicht für ganz Deutschland. Bei einem Verstoß können Strafen von 5 – 50.000 Euro verhängt werden.
Eine Prüfung soll es geben. Vorbild könnte auch hier Bayern sein. In dem Bundesland sind bereits seit langem behördliche Tester unterwegs, die das Einhalten der überprüfen.

Anmeldepflicht für Prostituierte

Ein weiterer neuer Punkt ist die Anmeldepflicht. Dabei ist nicht etwa die steuerliche Meldung, die ja seit je her Pflicht ist, gemeint, sondern die Registrierung in einem speziellen Register. Für die Frauen ein heikler Punkt. Sie wäre auf Lebzeit gebrandmarkt und zudem ist unklar, wie leicht Freier an die Daten (Adressen, etc.) herankommen könnten. Die Änderungen werden bereits heftig kritisiert. Eigentlich hätte eine Reformation des Prostitutionsgesetzes bereits vor einigen Jahren erfolgen sollen. Die Bundesregierung war sich jedoch uneins. Erst auf Abmahnung der EU wurde dieses nun mit Wirksamkeit für 2017 verankert.